KERAMIK FÜR DIE VERKLEIDUNG

Dauerausstellung

Im Zuge des Neoklassizismus bis zum 19. Jahrhundert, von Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang 2000: immer nutzt die für Verkleidung eingesetzte Keramik die von der vorindustriellen Keramik vererbte Erfahrung, doch gleichzeitig bringt sie neue Herstellungstechniken (Gussformen aus Gips), mechanische Geräte (Pressen, spezielle Geräte, um die Werkstücke zu formen), Dekorationstechniken (Relief- und Stempelverzierung) und ein ganzes Repertoire an bis dahin ungewöhnlichen Formen mit ein. Diese neuen Beiträge kommen aus einer typisch handwerklichen Herstellungsstruktur. 

Ab den zwanziger Jahren kommt die Keramik für die Verkleidung radikal von der ursprünglichen, kunsthandwerklichen Struktur ab und orientiert sich immer mehr an einer industrielleren Struktur, um die Serienherstellung und den Standard zu erhöhen.